SharePoint, IT und Menschen

Kategorie: SharePoint Blog Geschrieben von Benjamin Lanzendörfer / March 31, 2014

SharePoint, IT und Menschen

 

Seit dem ich mich aktiv in der IT-Branche bewege, haben sich unglaublich viele Dinge verändert. Nicht nur die offensichtlichen Themen wie Technologien, Unternehmen oder Software, sondern auch die Menschen mit ihren Einstellungen.

 

Wir alle haben verschiedene Sichtweisen auf Veränderungen, die einen bewerten diese als gut, die anderen als weniger gut. Wie im normalen Alltag eben, wenn wir entscheiden ob das Mittagessen gut oder nicht gut war.

SharePoint als mittlerweile wichtigsten Teil der großen Office-Familie, hervorgebracht von Microsoft, hat sich in den letzten 13 Jahren zu einer tragenden Rolle in der IT entwickelt.

Der Fokus von SharePoint hat sich im Laufe der verschiedenen Versionen immer weiter verändert und meiner Meinung nach auch verbessert. 

Mit der 2003er Version stand die Idee eines Portals im Vordergrund, während mit der 2007er Version, der Grundstein für eine perfekte Beziehung zwischen SharePoint und Office gelegt wurde. Mit SharePoint 2010 wurden die DMS-Funktionalitäten stark verbessert und die Office Web Applikationen eingeführt, mit denen der Anwender direkt im Browser eine vertraute Office-Umgebung bekommt und Dokumente bearbeiten kann. Mit der Version 2013 wurde der Social-Gedanke in den Vordergrund gerückt. Die Neuerungen, Features sowie Integrationsmöglichkeiten dieser Version, basieren auf den neuen Weg von Microsoft - der neuen Ära.

Der Gedanke Software zu verkaufen ist einfach nicht mehr modern und nicht zukunftskonform, das neue bestreben von Microsoft wird sein Software als Service anzubieten. Die Transformation von einem Unternehmen, welches ursprünglich Software für jeden PC und Server verkauft hat, zum SaaS (Software as a Service) Provider.

Wie betrifft uns das als Menschen und vor allem wie verändert das unsere Einstellung zur Informationstechnologie? Es kommt nicht nur darauf an das moderne Softwarevarianten auf den Markt kommen und die Rechenleistung der Hardware zunimmt sondern mehr dem je wie wir Menschen in unserem täglichen Leben, ob privat oder beruflich, damit umgehen und diese Veränderungen annehmen. 

Welchen Mehrwert eine Technologie, eine Software oder ein Service für uns bringt spielt mit die wichtigste Rolle, außerdem die Usability. Wir müssen abwägen zwischen Kosten und Nutzen, Akzeptanz und Usability sowie Zeit und Aufwand. 

Ich durfte schon einige Projekte mitbegleiten, darunter waren Migrationsprojekte in verschiedenen Bereichen dabei wie Windows Vista/Windows 7/Windows 8, Lotus Notes, Exchange, SharePoint und allgemeine ECM-Solution. 

In sämtlichen Projekten kamen immer die wichtigsten Faktoren zu kurz - der Mensch, die Fachabteilungen - die letztendlichen Anwender.

Essentieller Bestandteil eines modernen und erfolgreichen IT-Projektes sind Menschen. Ob Projektverantwortliche oder auch Projektbeteiligte - der Erfolg sowie die Qualität des Projektresultats, kann in enger Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen sowie den letztendlichen Anwendern, um einiges gesteigert werden.

Wenn ich mir was wünschen dürfte, dann das wir in der IT wieder den Mensch in den Vordergrund rücken, nicht die Technologien. Die sollen uns einfach nur unterstützen in unseren Prozessen und täglichen Aufgaben.

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